30. April 2015

Mehr als 300 Millionen Euro für das Nationale Hochwasserschutzprogramm

Als Konsequenz aus der letzten Hochwasserwasserkatastrophe stocken Bund und Länder ihre Investitionen für den präventiven Hochwasserschutz deutlich auf. Allein der Bund stellt in den nächsten Jahren mehr als 300 Millionen Euro für den natürlichen und technischen Hochwasserschutz zur Verfügung …

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13. April 2015

Museumsnacht: Wasser!
im Freilichtmuseum Kiekeberg am Sonnabend, 8. August 2015 von 17 bis 23 Uhr.
Auf einem gemeinsamen Stand mit dem Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. präsentiert sich KLEE unter dem Motto Freizeit und Forschung an der Este.

16. März 2015

Noch bis zum 25. März 2015 ist die Wanderausstellung „Gradwanderung – Klima erforschen, verstehen, schützen“ der Deutschen KlimaStiftung in der Bürgerhalle des Winsener Rathauses zu sehen… (mehr)

16. März 2015

Evaluierungsbericht: BMUB förderte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel mit rund sieben Millionen Euro
Mit dem Förderprogramm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ fördert das Bundesumweltministerium (BMUB) seit 2011 Projekte regionaler und lokaler Akteure (wie z. B. Kommunen oder Unternehmen) zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. BMUB und PtJ haben nun einen Evaluierungsbericht veröffentlicht, der die Ergebnisse des Förderzeitraums 2011 bis 2014 zusammenfasst. Er enthält unter anderem Auswertungen der Statistik zu Anträgen, laufenden sowie abgeschlossenen Vorhaben aus dem Programm sowie aus dem Teilkonzept Anpassung der Kommunalrichtlinie … (mehr Informationen und Download-Möglichkeit auf der PtJ-Homepage)

27. Januar 2015

Im Rahmen der Fördermaßnahme Anpassung an den Klimawandel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit werden bundesweit zahlreiche Projekte unterstützt. Einen Überblick erhalten sie auf den Seiten des Projektträgers PtJ.

23. Januar 2015

Hamburg startet finanzielle Förderung von Gründächern

Ab sofort können Grundeigentümer in Hamburg Zuschüsse für den Bau von Gründächern beantragen. Die Stadt stellt im Rahmen der Hamburger Gründachstrategie bis 2019 drei Millionen Euro zur Verfügung. Dies ist ein Baustein des Maßnahmenpakets zur Hamburger Anpassung an den Klimawandel. Die HafenCity Universität begleitet das Vorhaben wissenschaftlich und ist Projektpartner der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) bei der Umsetzung. Das Bundesumweltministerium stellt Fördergelder im Rahmen des Förderprogramms für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – sozusagen ein Partnerprojekt von KLEE in unmittelbarer Nachbarschaft! Weitere Informationen zu den Förderbedingungen und den positiven Auswirkungen von Gründächern finden Sie hier.

27. November 2014

Alle Interessen hören und berücksichtigen: Dritte KLEE-Lern- und Aktionsallianz – Fachvorträge zu Naturschutz und Gewässerunterhaltung – Teilnehmer bewerten Maßnahmen an der Este und ihren Nebengewässern

Mit rund 50 Teilnehmern war die dritte KLEE-Lern- und Aktionsallianz (LAA) am vergangenen Montag, 24. November 2014, wieder gut besucht. Wie von den KLEE-LAAs gewohnt, standen in der Hollenstedter Estetalschule Lernen, Aktion, Partizipation und vor allem konzentriertes Arbeiten mit Fachvorträgen und einem Workshop zu möglichen Klima-Anpassungsmaßnahmen an und in der Este auf dem Programm.

Teilnehmer/innen während der 3. LAA

Teilnehmer/innen während der 3. LAA

Zunächst stellte Wasserbauingenieur Josef Oberhofer (Institut für Wasserbau, TU Hamburg-Harburg) den Teilnehmern die Auswertung der zweiten LAA vor, in der fünfzig Maßnahmenvorschläge zum „Rückhalt von Wasser und Sediment in der Fläche“ bewertet worden waren. Im Namen der KLEE-Partner zog er ein zufriedenes Fazit des bisherigen Projektverlaufs.

Josef Oberhofer: „Wir freuen uns über die gute und sachliche Diskussion auf hohem Niveau. Es kristallisiert sich heraus, dass die ganzheitliche Betrachtung im Rahmen von KLEE und das Setzen auf einen Maßnahmenmix erfolgversprechend sind. Dazu müssen alle Interessen gehört und berücksichtigt werden. Mit den LAAs haben wir dafür das richtige Instrument ausgewählt.“

Anschließend führten Expertenvorträge in die spannende Diskussion der möglichen „Maßnahmen am Gewässer“ ein. Ulrich Ostermann von der Gebietskooperation 28 „Ilmenau-Seeve-Este“ verdeutlichte die Sicht der betroffenen Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbände, während Henry Holst vom Arbeitskreis Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt in seinem Vortrag die Synergieeffekte von Natur-, Gewässer- und Hochwasserschutz hervorhob.

Danach diskutierten die Teilnehmer in einem einstündigen Workshop die bisher entwickelten 77 Maßnahmen am Gewässer, etwa die Renaturierung des Este-Laufs, die Erhöhung der Rauigkeit des Gewässeruntergrunds, Sandfänge in der Este oder Gewässerrandstreifen. Dabei bewerteten sie die Maßnahmen aus Sicht der unterschiedlichen Interessen und Expertisen – Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Fischerei und der Este-Anwohner – auf ihre Vor- und Nachteile. Daneben standen, wie schon in der zweiten LAA, die Wirksamkeit und die Realisierungschancen der Einzelmaßnahmen auf dem Prüfstand. Bis zur nächsten LAA im kommenden Frühjahr werten die Gewässerexperten der TUHH die Ergebnisse nun wieder aus. Dann werden die Teilnehmer die vorliegenden und bewerteten Maßnahmen auf Grundlage der Berechnungen der TUHH priorisieren. Ganz wichtig dabei: Ideen und Anregungen zu den einzelnen Maßnahmenbündeln können während der gesamten Projektlaufzeit über das Onlineformular auf www.klee-este.de oder auf dem Postweg auch abseits der LAAs eingereicht werden. Die KLEE-Partner freuen sich über eine rege Beteiligung.